Die Top 5 der verrückten Vorfälle im Fußball

Manchmal kann Fußball ein wenig verrückt sein. Es gab Ereignisse, die Drehbuchschreibern in Hollywood nicht einmal im Traum einfallen würden. Hier folgen die Top 5 der verrücktesten Dinge, die sich in diesem schönen Spiel ereignet haben.

Arsenal gegen Dynamo Moskau 1945

Vielleicht stellen Sie sich vor, dass das verrückteste Ereignis in dieser Sportart ein Spiel von Arsenal in White Hart Lane wäre, aber Sie irren sich. Das Spiel zwischen Arsenal und Dynamo Moskau 1945 war von Anfang bis Ende chaotisch.

Es war nur ein Freundschaftsspiel, aber beide Mannschaften spielten, als hänge das Schicksal der Welt von ihnen ab. Ein unglaublich dicker Nebel hing über der Szene und machte es den Funktionären fast unmöglich, das Geschehen zu verfolgen und beiden Seiten nutzten dies zu ihrem Vorteil.

Die Regeln wurden einfach vergessen. Die Russen setzten Auswechselspieler ein, ohne einen Spieler auszutauschen. Einige Fans, die anwesend waren, behaupteten, dass das Team aus Moskau zu einem Zeitpunkt 15 Spieler einsetzte.

Arsenal war ebenfalls kein Unschuldslamm. Sie schickten einen Spieler vom Feld, der anschließend wieder zurück zum Spiel schlich. An einem Punkt schlug sich der Torhüter selber k.o., als er gegen einen Torpfosten rannte. Ein Fan schritt ein und ersetzte ihn.

Das Spiel endete mit einer Niederlage von 4:3 für Arsenal.

Ion Radu; gegen Schweinefleisch verkauft

Vor sehr, sehr langer Zeit, im Jahr 1998, musste ein Club in Rumänien auf etwas unorthodoxe Methode zurückgreifen, um Ion Radu loszuwerden. CS Jiul Petrosani war gerade aus der rumänischen ersten Division abgestiegen und der Verein musste Spieler verkaufen.

Leider waren auf dem Markt nicht viele Vereine an den Spielern interessiert, daher musste der Vorsitzende andere Wege finden, sich Ion Radus zu entledigen. In der vierten Division fand Chimia Ramnicu Valcea Gefallen an dem Mittelfeldspieler.

Der Vorsitzende war nicht in der Lage, das Bargeld zu erhalten, um Radu zu ködern. Daher bot er stattdessen zwei Tonnen Schweinefleisch an, wenn er den Vertrag unterzeichnet. Das Fleisch sollte anschließend verkauft werden, um das Geld zu erhalten.

Die Transfergebühr stellte eine schwere Hypothek für Radu dar, da er die Erwartungen der Fans nicht erfüllte. Der Verein, zu dem er für Schweinefleisch wechselte, ging bankrott und löste sich 2004 auf.

Chelsea-Fans und Sellerie

Chelsea-Fans sind nicht wirklich für ihren Einfallsreichtum bei Liedern am Spieltag bekannt, aber mit einer wirklich sehr sonderbaren Idee haben sie sich selbst übertroffen. Es ist nicht wirklich familienfreundlich, aber in Stamford Bridge gehört es zum festen Repertoire.

Alles begann in den 80ern, als der bekannte Chelsea-Fan und -Liedermacher Mickey Greenway einen Song unter dem Titel „Ask Old Brown“ schrieb. In dem Lied heißt es „Bitte Old Brown zum Tea mit der Familie, wenn er nicht kommt, kitzeln wir seinen Hintern mit einem Sellerie.“

Wie wir schon andeuteten, ist die Faninterpretation von Chelsea ein wenig offenherziger. Die Fans setzten es in die Praxis um und schmuggelten Sellerie in das Stadion, um ihren Tribut zu erweisen. 2002 wurden vier Chelsea-Fans für das Werfen von Sellerie festgenommen und 2007 wurde es verboten, nachdem Cesc Fabregas von Sellerie getroffen wurde.

In Stamford Bridge ist er vielleicht nicht mehr erlaubt, aber einige Chelsea-Fans schmuggeln ihren geliebten Sellerie weiterhin in Auswärtsspiele.

Fußballliga der Scilly-Inseln

Die Scilly-Inseln sind eine kleine Inselgruppe vor der Küste von Cornwall, der südwestlichen Grafschaft Englands. Sie sind auch die Heimat der kleinsten Fußballliga der Welt, die aus nur zwei Mannschaften besteht, die 18 Mal in einer Saison gegeneinander spielen.

Die Liga besteht aus den Woolpack Wanderers und den Garrison Gunners, wobei die Wanderers bei den Ligatiteln in Führung sind. Sie hielten die Trophäe fünf Mal in Händen, während die Gunners sie nur einmal gewonnen haben.

Man macht sich Sorgen um die Zukunft der Liga, da die meisten jungen Menschen die Inseln auf der Suche nach besseren Zukunftschancen verlassen. Hoffen wir, dass sie weiterbesteht!

Der Eigentorprotest von Madagaskar

2003 vernichtete der madegassische Meister AS Adema seinen Rivalen Stade Olympique l’Emyrne mit 149:0. Dies war ganz offensichtlich ein Ligarekord. Der einzige Haken war, dass jedes einzelne Tor ein Eigentor war.

AS Adema schoss absichtlich 149 Eigentore als Protest gegen eine Entscheidung des Schiedsrichters. In der Folge wurde der Manager so wütend, dass er das nächste Spiel absichtlich verlieren wollte. Sogar Antonio Conte konnte sich besser beherrschen!

Der Manager und vier Spieler wurden für ihre Rolle im Protest später auf Lebenszeit im madegassischen Fußball gesperrt.



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